Ausführlicher Ratgeber
Strand von Quinto al Mare: Strandführer
Wie ist der Strand
Der Strand von Quinto al Mare liegt in der Gemeinde Genua (Genova) in Ligurien und blickt auf das Ligurische Meer. Quinto al Mare ist ein Wohnviertel von Genua im Municipio IX Levante, eingezwängt zwischen dem Meer und den letzten Hängen des Monte Fasce, die Monte Moro heißen. Der Strand entspricht der Messstelle IT007010025027, also der Badezone Via Flecchia, die die Gemeinde Genua in ihrer Verordnung vom 30. April 2026 mit 699 Metern angibt, von der Westseite der Hausnummer 25 der Via Gianelli bis zur Achse der Via Flecchia.
Das Informationsblatt der Gemeinde, mit einer Einstufung für den Zeitraum 2021-2024, beschreibt ein Wohngebiet mit grobkörnigen Stränden direkt vor der Straße und der Bebauung von Genova Quinto. An der Küste wechseln sich überwiegend kiesiger Strand, Felsen und künstliche Bauten ab. An der Westseite der Zone gibt es eine Abwasserleitung. Im Blatt der Gemeinde, mit der Einstufung 2021-2024, sind die Zugänge zur Zone von 24 bis 32 nummeriert.
Laut Wikipedia gibt es in Quinto al Mare einige der bekanntesten Strandbäder der Stadt und einige Lokale, in denen man ligurische Spezialitäten probieren kann. Der Ort verdankt seinen Namen seiner Lage an der fünften Meile von Genua an der mittelalterlichen Straße, die heute Via Antica Romana heißt und zur Riviera di Levante und in die Toskana führte. Das Viertel entstand als Fischerdorf und wurde im neunzehnten Jahrhundert zu einem Reederzentrum für den Bau von Handelsseglern. Von den Hügeln dahinter fließt auch der Rio Bagnara herab, der am gleichnamigen Strand mündet.
Anreise
Luftlinie liegt Nervi 1,7 km östlich des Strandes und Quarto dei Mille 1,8 km nordwestlich. Laut Wikipedia hat das Viertel einen Bahnhof mit Verbindungen ins Stadtzentrum und zur Riviera di Levante, dazu die AMT-Buslinien 15, 17 und 515, die über die Uferstraße und den Corso Europa fahren, sowie den Rufbus Drinbus. Bis 1916 lag der Bahnhof, der einfach Quinto hieß, in der Via Gianelli.
Wann hinfahren
Nach den Daten von QualeSpiaggia ist der Strand nach Süden ausgerichtet. Bei Scirocco, Ostro und Libeccio kommt der Wind vom Meer, und der Strand ist den Wellen ausgesetzt. Bei Tramontana, Grecale und Maestrale kommt der Wind vom Land, und der Strand ist geschützt, mit ruhigerem Wasser in Ufernähe. Levante und Ponente treffen ihn seitlich. Das ist ein Hinweis aus der Ausrichtung der Küste, keine Vorhersage.
Laut der städtischen Verordnung dauerte die Badesaison 2026 in Genua vom 1. Mai bis zum 30. September. Das Blatt der Gemeinde gibt eine monatliche Überwachung des Wassers vom 1. April bis 30. September an.
Meeresgrund und Meer
Die Europäische Umweltagentur hat die Badewasserqualität in der Saison 2025 als ausreichend eingestuft. Die städtische Verordnung von 2026 führt die Zone Via Flecchia auf Grundlage des regionalen Dekrets dagegen in der Klasse gut. Die Klasse gut steht auch im Blatt der Gemeinde für den Zeitraum 2021-2024. In der Saison 2024 gab es 3 Badeverbote mit insgesamt 22 Tagen. Im Gebiet von Quinto liegt ein vom Natura-2000-Netz Liguriens vorgeschlagenes Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung, auf dem Meeresgrund vor den Genueser Stadtteilen Boccadasse, Sturla, Quarto dei Mille und Nervi. Dort gibt es Seegraswiesen aus Posidonia oceanica und Korallenformationen, mit Fischen wie dem Seepferdchen, dem Pfauenlippfisch und dem Gehörnten Schleimfisch. Bei bewegter See bleibt man besser am Ufer.
Regeln und Schutzgebiete
Der Hinweis im Informationsblatt der Gemeinde warnt, dass das Baden mangels eigenem Rettungsdienst nicht sicher ist und dass weder die Grenze der sicheren Gewässer noch die der für die Schifffahrt gesperrten Gewässer markiert ist. Laut dem Blatt ist auf dem 5 Meter breiten Strandstreifen ab der Wasserlinie nur der Durchgang erlaubt, und es ist verboten, Gegenstände abzulegen, die im Weg sind, auch Badetücher. Dasselbe Blatt weist darauf hin, dass die Besetzung von staatlichem Küstengebiet (demanio marittimo) ohne Konzession oder Genehmigung eine Straftat ist. 2026 verbietet die städtische Verordnung das Baden dauerhaft auf einem 150 Meter langen Abschnitt zwischen der West- und der Ostseite der Kläranlage von Quinto, der als gefährliche Felsküste bezeichnet wird. Dieselbe Verordnung sieht Strafen für alle vor, die die Badeverbote missachten.
Mit Kindern
Im Informationsblatt der Zone Via Flecchia nennt die Gemeinde einen Baby Pit Stop.
In der Umgebung
An der Achse der Via Flecchia, wo die Zone Via Flecchia endet, beginnt die Badezone Quinto, die die Verordnung 2026 mit 394 Metern bis zur Westseite der Hausnummer 69 der Via Gianelli angibt und als ausgezeichnet einstuft. Im Blatt der Gemeinde hat die Zone Quinto den Zugang Nummer 33 und die Klasse ausgezeichnet, bezogen auf den Zeitraum 2021-2024. In der Saison 2024 gab es in der Zone Quinto 1 Badeverbot mit insgesamt 4 Tagen. Ab der Westseite der Hausnummer 69 der Via Gianelli beginnt eine 54 Meter lange Zone, 2026 als ausgezeichnet eingestuft, gefolgt von der 376 Meter langen Zone Via Murcarolo, die ebenfalls ausgezeichnet ist. Auch die 618 Meter lange Zone Via Gianelli, die an der Westseite der Hausnummer 25 der Via Gianelli endet, wo die Zone Via Flecchia beginnt, ist 2026 als ausgezeichnet eingestuft. Die 575 Meter lange Zone Divisione Acqui, von der Ostseite der Kläranlage von Quinto bis zur Achse der Via Divisione Acqui, ist 2026 dagegen als mangelhaft eingestuft. In der Zone Via Gianelli wurden Fälle von potenziell giftigen Algenblüten gemeldet, mit Überschreitungen des Alarmwerts für Ostreopsis ovata bei Kontrollen im Juli und August 2008. Die nächsten Strände sind Bagni Europa, 1,4 km westlich, die Spiaggia Capolungo, 2,8 km östlich, und die Spiaggia di Vernazzola, 3,1 km westlich. Die Spiaggia di Bogliasco liegt 4,2 km östlich. Im Viertel steht die Pfarrkirche San Pietro, 1198 erstmals erwähnt und im achtzehnten Jahrhundert sowie in der zweiten Hälfte des neunzehnten Jahrhunderts umgebaut. Dazu kommt das Oratorium Sant'Erasmo aus dem fünfzehnten Jahrhundert, das in späteren Jahrhunderten umgebaut und erweitert wurde.